Internet und mobile communications für den Stellvertreter Gottes auf Erden? JA! In der römisch-katholischen Kirche werden neue Kommunikationsmittel bereits seit geraumer Zeit eingesetzt, bestätigt Paul Wuthe, Medienbeauftragter der österreichischen Bischofskonferenz.
Insbesondere das Internet habe sich in dieser Hinsicht in den vergangenen Jahren sehr gut bewährt. "Im städtischen Bereich hat mittlerweile jede Pfarre ihre eigene Homepage, in ländlichen Regionen immerhin rund die Hälfte", schildert Wuthe. Die Tendenz zeige in eine deutliche Richtung. "Der Einsatz neuer Technologien nimmt beständig zu. Man muss sich in diesem Zusammenhang allerdings die Frage stellen, welches Medium sich überhaupt für welche Botschaft eignet", merkt Wuthe an.
Eine eigene Homepage im Web habe für eine Pfarre einige wesentliche Vorteile. Eine Homepage ist zunächst einmal ein Ort, auf dem man sich sehr gut präsentieren kann. Für eine Pfarre ist es zudem eine sehr kostengünstige Möglichkeit, aktuelle Informationen möglichst schnell und einfach zur Verfügung zu stellen. Auch der neu startende YouTube-Kanal des Papstes sei sicherlich ein "hilfreiches ergänzendes Medium".
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